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Dungeon Keeper: iOS-Katastrophe

Ach EA...wieso?

Electronic Arts genießt einen schlechten Ruf bei Spielern. Das ist zu einem gewissen Teil aufgrund von übertriebener Reaktionen ein wenig unfair, doch in regelmäßigen Abständen erinnert uns der Konzern, dass der schlechte Ruf im Grunde genommen berechtigt ist. Ach, EA, was machst du nur mit unseren schönen Marken?

Natürlich will ein Unternehmen wie Electronic Arts, welches immerhin bis vor kurzem noch der größte Spielepublisher der Welt war, vor allem Umsatz machen und natürlich quengeln alte Spielehasen, damit endlich wieder einer der klassischen Marken wiederbelebt werden. Doch EA hat das gewisse Händchen dafür, alte Marken mit zweifelhaften Entscheidungen wiederzubeleben und so Produkte zu schaffen, die mit dem ursprünglichen Namen nichts mehr zu tun haben. Und da nehme ich Syndicate jetzt mal bewusst raus, denn obwohl das Spiel kein Strategie-Vertreter war, so hat der Shooter immerhin einigermaßen Spaß gemacht. Natürlich stellt sich auch hier die Frage, wieso der Titel unbedingt Syndicate heißen muss, aber immerhin war das Actiongame ertragbar.

Dungeon Keeper: Gib mir all dein Geld!

Doch nun darf Dungeon Keeper daran glauben. Der nächste Bullfrog-Titel. Armer, armer Horny, das hat er nicht verdient. Ein kostenloser Titel für iOS-Geräte, welches bereits im Tutorial - noch mal: IM TUTORIAL - eine so genannte Paywall aufstellt. Und diese sagt dem Spieler nichts anderes als: "Ach, ihr wollt nicht vier Stunden warten? Dann zahlt gefälligst!"

Ich habe nichts gegen kostenlose Spiele, die sich mit Geld beschleunigen lassen, aber es ist wichtig, dass eine gewisse Balance gefunden wird. Und die, meine lieben EA-Freunde, habt ihr hier definitiv nicht gefunden. InGame-Währungspakete für fast 100 Euro beweisen: Das gesamte Spiel trieft nur vor dreister Geldgeilheit.

"It's good to be bad!", hieß es mal. Doch EA und EA Mythic haben das anscheinend etwas zu wörtlich genommen. So nicht!

Nachricht veröffentlicht am 07.02.2014 | Kommentare (1)

Tags: Electronic Arts